Ihr Engagement in der Ausbildung der Pflegeberufe

Mit der Überschrift "Erfolgreiche Praxisanleitung in der Altenpflegeausbildung - Eine Investition in die Zukunft" weist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in seinen Empfehlungen bereits 2006 auf die Bedeutung einer kontinuierlichen, qualitativ dem Bundesaltenpflegegesetz entsprechenden berufspädagogischen Weiterbildung von Pflegefachkräften hin. Während in der Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in die Praxisanleitung durch entsprechend qualifizierte Pflegefachkräfte gesetzlich geregelt ist, hat der Gesetzgeber dies im Rahmen der Altenpflegeausbildung "nur" empfohlen.

Die Hauptaufgabe der Praxisanleiter/innen ist die Anleitung der Auszubildenden in den jeweiligen Berufsfeldern der Pflegeausbildungen. So sollen die Auszubildenden schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben auf der Basis eines in den Einrichtungen entwickelten Ausbildungsplans herangeführt werden.

Hierzu bedarf es einer berufspädagogischen Weiterbildung, die mindestens 200 Stunden umfasst. Ergänzend fordert das Land Hessen seit 2013 im Rahmen der Altenpflegehilfeausbildung den Nachweis dieser Qualifikation von den in der Praxisanleitung tätigen Pflegefachkräften.