Projekt AjuMA
3. Altenpflegehilfekurs im Projekt AjuMA - Kursbeginn: 01. März 2012
Projekt AjuMA – Ausbildung junger Männer mit Migrationshintergrund in der Altenpflegehilfe Ein hessisches Modellprojekt zur Förderung von Fachkräfte Nachwuchs in der Altenpflege – Mit dem Slogan „Du bist unser Mann – Wir bilden Dich aus – Mach mit“ bewirbt die Gemeinnützige Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH (GOAB) im Rahmen des Projektes AjuMA gezielt für den Beruf des Altenpflegehelfers unter der Gruppe junger Männer mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe ist in den Ausbildungsberufen der Pflege deutlich unterrepräsentiert. Nachdem wir von kommit an unserer Altenpflegeschule bereits seit Oktober 2011 in Kooperation mit GOAB den zweiten AjuMA/APH Kurs erfolgreich durchführen, beginnen nun für den dritten Kurs die Vorbereitungen. Die Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Projekt prüfen Frau Silke Dinius, Projektleitung AjuMA, und Herr Priester, Projektmitarbeiter.
Wenn Sie Interesse haben an einer Ausbildung in der Altenpflege und im Projekt AjuMA mitmachen möchten, dann finden Sie nachfolgend die Kontaktdaten von Frau Dinius und Herrn Priester: 069-98 64 88 21 oder 069-98 64 88 23
E mail: kontakt(at)goab(dot)de / Stichwort AjuMa
Selbstverständlich stehen wir für eine ausbildungsbezogene Beratung auch zur Verfügung und bei Interesse an AjuMA, leiten wir Ihre Unterlagen gerne an GOAB weiter.
Einstieg in die Altenpflegeausbildung
Die Zugangsvoraussetzungen für die Altenpflegeausbildung wurden von der großen Koalition in Berlin neu definiert. Siehe hierzu auch folgende Presseerklärung:
Berlin, 17. Juni 2009 (Nr. 33/09)
Direkter Einstieg in die Altenpflegeausbildung künftig auch für Hauptschüler möglich
bpa: Wichtiges Signal angesichts des Fachkräftemangels
Die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD haben heute im Gesundheitsausschuss des Bundestages beschlossen, dass künftig eine abgeschlossene zehnjährige Schulbildung als Voraussetzung für den Beginn einer Altenpflegeausbildung genügt. Damit können auch Hauptschüler mit zehnjähriger Schulbildung unmittelbar eine Ausbildung zum Altenpfleger beginnen.
„Das ist eine richtige Entscheidung“, kommentiert Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). „Der Fachkräftemangel in der Pflege spitzt sich bereits zu. Deswegen müssen wir gemeinsam alles unternehmen, um mehr junge Menschen für die zukunftsträchtigen Pflegeausbildungen zu gewinnen. Diese Öffnung der Altenpflegeausbildung ist ein wichtiges Signal der Chancengleichheit an qualifizierte und geeignete Hauptschüler. Der Zugang zur Altenpflegeausbildung wird dadurch erleichtert, ohne die Inhalte oder den Umfang der Ausbildung zu verändern. Zudem wird die Durchlässigkeit bis zum Studium gestärkt.“
Mit diesem Beschluss wird ein Vorschlag des bpa umgesetzt. Zunächst war beabsichtigt, ausschließlich die Krankenpflegeausbildung für Schüler mit einer zehnjährigen Schulbildung zu öffnen. Der bpa hatte diesen Vorschlag ausdrücklich begrüßt und zugleich dafür plädiert, entsprechend auch die Altenpflegeausbildung anzupassen. Dieses wird nun umgesetzt.
Da zur Anerkennung des Berufsbildes innerhalb der EU eine abgeschlossene zehnjährige Schulbildung Voraussetzung ist, wird im Gesetz entgegen ursprünglichen Plänen nicht Bezug genommen auf den Hauptschulabschluss. Dies entspricht der Forderung des bpa. Damit können Hauptschüler in den Bundesländern direkt ihre Alten- oder Krankenpflegeausbildung beginnen, in denen ein Hauptschulabschluss nach zehn Jahren möglich ist. Die Öffnung der Altenpflegeausbildung ist befristet bis Ende 2017.
Bernd Meurer: „Mit dem neuen, heute beschlossenen Änderungsantrag werden für den Zugang zur Altenpflegeausbildung wieder die gleichen Voraussetzungen gelten wie für die Krankenpflegeausbildung. Das ist sachgerecht, weil sowohl in der praktischen Arbeit der Pflegeeinrichtungen als auch in der Ausbildung selbst die Krankenpflege und die Altenpflege immer mehr zusammenrücken. Der Beschluss ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer einheitlichen Ausbildung in der Pflege.“
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.
